Donnerstag, 28. Dezember 2006

Ausflug nach Dover





Nach ca. 1,5 Stunden Fahrzeit erreichten wir Dover. Die Gegend auf dem Weg zu den weißen Klippen erinnerte mich an die Rosamunde Pilcher Filme, also sehr romantisch.





Man erreichte das Meer über unzählige Stufen und zuletzt über eine Leiter. Owohl wir insgesamt über 2 Stunden zu Fuß marschierten und die Stufen teilweise so hoch waren, wie Lea selbst, machte es den Kindern großen Spaß und sie eilten uns immer voraus.





Es war zwar ein etwas nebeliger Tag, aber die Gegend wunderschön und auf alle Fälle einen Ausflug wert!

Posted by Birgit

Advent und Weihnachten in Guildford



Die Nächte sind sehr lang (ab 16 Uhr ist es dunkel und hell wird es ca. um 8 Uhr), aber das Wetter dürfte ungefähr so sein, wie bei euch zu Hause in Österreich, außer dass wir in letzter Zeit ziemlich viel Nebel hatten.

Advent war wieder einmal nicht so besinnlich, wie ich es gerne gehabt hätte, wir haben insgesamt 6 Lebkuchenhäuser gemacht (für jede/n Lehrer/in der Kinder, für meine Arbeitskollegin und für uns selber), außerdem noch zahlreich Lebkuchen für Lehrerassistenten der Kinder, meine Arbeitskollegen und Schüler und natürlich für uns selber. Außerdem ist es hier der Brauch, nicht nur an Familie und Freunde Weihnachtskarten zu schreiben, sondern an alle Mitschüler und Arbeitskollegen, somit hatte Jonas ca. 40 Karten zu schreiben und Lea ca. 30 Karten, was ihnen aber zumindest anfangs noch ziemlich viel Spaß machte.

Mitte Dezember konnten wir dann die "Christmas Production" der Kinder in der Schule bestaunen. Es war wirklich sehr aufwendig gemacht, alle Kinder der ersten drei Klassen waren beteiligt.

Obwohl wir dieses Jahr hier feierten, besuchte uns trotzdem das Christkind, und zwar am 24. Dezember, wie in Österreich auch. Wir wollten das Christkind ein bisschen unterstützen, also besorgten dieses Mal wir den Christbaum. Da wir dies aber erst am 23. Dezember taten, war es sehr schwierig noch einen Baum aufzutreiben, in England stellen nämlich alle ihren Christbaum mit elektrischer Beleuchtung schon viel früher (mindestens 1 Woche vor Weihnachten) auf. Wir ließen unseren Baum vor dem Haus stehen und das Christkind entführte ihn, um ihn zu schmücken. Ich ging mit den Kindern und unserer Nachbarin Alex (sie ist so alt wie Jonas) in das Crib Service in die nahegelegene Kirche. Die Kirche war sehr klein, aber mit Beamer ausgestattet und es hatte Zimmertemperatur, also sehr gemütlich. Kinder, die aufzeigten, durften die großen Figuren in die Krippe stellen und es wurde aus einem Kinderbuch vorgelesen, während die Bilder dazu an die Wand projeziert wurden. Natürlich wurden auch viele Kinderlieder gesungen, es hat uns allen gut gefallen.

Danach durften Lea und Jonas bei Alex im Haus auf das Christkind warten. Sie machten wie immer große Augen, als sie die Geschenke und den geschmückten Christbaum mit echten Kerzen sahen. Meine Eltern konnten via Skype dabei sein.

Spät am Abend holten wir dann noch meinen Bruder Jakob und seine Freundin von Wimbledon ab, sie werden eine Woche bei uns verbringen und mit uns gemeinsam am 31. Dezember nach Österreich fliegen.

Am Morgen des 25. Dezembers kam dann "Father Christmas" zu Alex. Da der Christbaum ja schon früher aufgestellt wird, braucht Father Christmas nur mehr die Geschenke unter den Baum legen, die die Kinder dann am Morgen finden. Also um einiges einfacher dieser Brauch, vor allem, wenn man es wirklich so traditionell macht wie ich es mir immer einbilde. Ich hatte den Christbaum in der Nacht von 23. auf 24. Dezember geschmückt und durfte ihn in der Garage meiner Nachbarin verstecken. Während die Kinder am 24. Dezember mit Alex spielten, holte ich den Christbaum in unsere Wohnung und läutete danach mit der Glocke vor ihrer Haustür. Die Kinder sind dann gleich nach Hause gestürmt und ich konnte mich auch unbeobachtet nachschleichen. Andreas belächelt mich dafür jedes Jahr, aber den Kindern gefällt es so und mir auch, ich bin halt so richtig altmodisch.

Am 25. Dezember zu Mittag machte ich dann zum ersten Mal Truthahn, aber nur einen kleinen (ca. 2kg) und nicht den Riesentruthahn (5kg) den sich Jonas bei Sainsburys ausgesucht hätte. Vorher gab es noch Christmascracker (sieht aus wie eine verpackte Klopapierrolle, man muss an einem Ende ziehen um an den Inhalt zu gelangen, der immer aus einem Seidenpapierpartyhut und einer kleinen Überraschung besteht) und Partypopper (kleines Plastikfläschen mit Schnur, durch ziehen an der Schnur krachte es ziemlich laut und viele Seidenpapierstreifen fliegen durch die Luft). Als Nachspeise gab es den traditionellen Christmaspudding (schmeckt so wie Kletzenbrot, wird aber warm mit ungeschlagener Sahne gegessen).

Posted by Birgit

Mittwoch, 22. November 2006

Meine Schule



George Abbot School is a secondary school (the fourteenth biggest school in the country) with arts status in Burpham in Guildford. Surrey County Cricket Club's Cricket Academy is located in the grounds of the school.

The school headteacher is currently Danny Moloney. The school caters for 7 years (years 7-13) with years 7-11 split into 10, 30-pupil classes totalling 300 students a year.

George Abbot School is located on the north-eastern side of Guildford, within 25 miles of London. The school is heavily oversubscribed with 350 students applying for the 300 spaces available in September each year. It currently has 1924 students on roll with around 400 in the sixth form.

Posted by Birgit

Sonntag, 19. November 2006

Last weekend



We went to Devil´s Punch Bowl . This is a great place for a walk .
It is about 5 km from here.

Posted by Jonas


Samstag, 18. November 2006

Natural History Museum



An einem regnerischen Sonntag vor ca. 4 Wochen haben wir uns mit dem Auto auf den Weg nach London gemacht, um uns das Naturhistorische Museum anzuschauen. Wir haben unser Auto in Wimbledon geparkt und sind von dort mit der U-Bahn bis Westminster gefahren, von wo aus ein Fußgängertunnel direkt zum Museum führt.



Dieses Museum ist wirklich empfehlenswert, selbst für die Kleinsten wird viel Abwechslung und jede Menge Aktivitäten geboten (viele Buttons zum Drücken, Rätsel, Spiele, ...) und das, man kann es gar nicht glauben, ohne Eintritt bezahlen zu müssen!


Posted by Birgit

Ploughing Championship



Bei diesen Pflügbewerben, die hier ständig irgendwo stattfinden, treten sowohl die verschiedensten alten und neuen Traktoren, als auch wunderschön geschmückte Pferde an. Zusätzlich gibt es viele Verkaufsstände und ein Rummelplatz darf auch nie fehlen, was das ganze für die Kinder natürlich noch viel interessanter macht.

Posted by Birgit

Freitag, 17. November 2006

Guildford

Mitte Juli erfuhr ich endlich, an welchem Ort in Surrey und in welcher Schule ich arbeiten würde. Dies war sehr knapp, da Andreas und ich schon lange im Voraus für Ende Juli den Flug nach England gebucht hatten, um eine Wohnung zu suchen.


Nach einigen Zwischenfällen, auf die ich hier bewusst nicht näher eingehen möchte (Reisepass verloren, usw.), haben wir es dann geschafft, in dem wunderschönen Guildford ein "Haus" (ein Viertel eines Hauses) zu mieten.



Guildford ist eine Universitätsstadt, ca. 45 km südlich von London und dementsprechend teuer. Dafür haben wir hier auch viele Möglichkeiten: Zur nächstgelegenen Londoner U-Bahnstation (Wimbledon) haben wir ca. 1/2 Stunde mit dem Auto zu fahren.


Die Südküste (Portsmouth und Brighton) erreichen wir in einer 3/4 Stunde.



Für die Kinder haben wir eine katholische Schule gefunden, die viel Erfahrung mit ausländischen Schülern hat und dementsprechend vorbereitet ist (viele Lehrerassistenten zur Unterstützung der ausländischen Schüler). Lea und Jonas haben sich von Anfang an wohl in ihrer Schule gefühlt und sind sehr motiviert durch die neuen Herausforderungen und die vielen Aktivitäten (Kochen, Backen, Ausflüge nach London und ans Meer, Theater, Workshops, ...). Jonas ist gerade dabei seine ersten englischen Geschichten auf Englisch, in Schreibschrift zu schreiben und Lea ist stolz ihre ersten 6 Wörter in Schreibschrift lesen und schreiben zu können.



Sie haben sehr schnell Freunde in unseren Nachbarskindern Alex und Aida (beide 7 Jahre alt)und auch in der Schule sofort Anschluss gefunden (Jonas hat seine besten Freunde Peter und Matthew und Lea spielt am liebsten mit Emma, Holly, Amy und wird von Edward verehrt).


Auch ich habe großes Glück gehabt mit meinem Arbeitsplatz, da es eine sehr angesehene große und dementsprechend gut durchorganisierte Schule mit sehr netten Lehrern und gut erzogenen Schülern ist.

Über unsere ersten Besuche haben wir uns sehr gefreut und hoffen, dass es nicht die einzigen waren.

Ende August hat uns meine Pädakfreundin Gerda mit ihrer Familie (Mann und zwei Töchtern) für 4 Tage besucht.

Mitte September besuchten uns meine Eltern, mit denen wir auch vier schöne Tage verbringen konnten.



Anfang November gab es dann wirklich die Probe aufs Exempel für unsere 50 Quadratmeter Luxuswohnung, nachdem es 5 Freunde für 4 Nächte bei uns aushielten.



Unsere erste Heimreise nach Österreich haben wir von 31. Dezember 2006 bis 08. Jänner 2007 geplant und auch schon fix gebucht. In dieser Zeit möchten wir auf alle Fälle so viel wie möglich Familie und Freunde treffen, also wäre schön, wenn ihr ein paar Stunden für uns reserviert.

Posted by Birgit